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Naturlandschaft Desfiladero de los Gaitanes. Diese kolossale Schlucht mit vertikalen Gesteinsschichten ist über 400 Meter tief und nur 10 Meter breit. So entstand ein eindrucksvoller, extrem enger Durchlass, der schon oftmals mit der sagenumwobenen Schlacht der Titanen in Verbindung gebracht wurde. Auf den Felsnasen nisten Geier und wilde Tauben und besonders im Frühling präsentiert sich die Gegend als ein einziges farbenfrohes Blumenmeer. Der Ort gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Provinz.

Naturpark Montes de Málaga. Die Bergwälder im Hinterland der Provinzhauptstadt Málaga befinden sich noch immer im Prozess der Wiederaufforstung. Der Baumbestand in dieser Gegend hat seit dem Mittelalter immer wieder gelitten. Zunächst waren es die Katholischen Könige, die nach der Rückeroberung Südspaniens große Waldstücke roden ließen, um Platz für Felder zu schaffen und später wurde massiv abgeholzt, um für die Industrie den nötigen Brennstoff zu gewinnen. Heute sind nicht nur die wunderschönen Pinien zurückgekehrt, sondern auch Stein-, Berg- und Korkeichen. Die unberührten Wälder bieten einer Vielzahl verschiedener Tierarten Schutz und Heimat. Von Moclinejo kann in die Monte de Malaga über die Berge Wandern

Naturpark der Sierras Bermeja und Crestellina. Die Bergkette der Sierra Bermeja bekam ihren Namen wegen der roten Farbe ihrer Felslandschaft. Sie entstand durch die Entwässerung der Felsen, die einen hohem Eisen- und Magnesiumgehalt aufweisen. Der Naturpark liegt ganz in der Nähe der Küstenorte Marbella und Estepona und besonders von den Höhen der Gipfel eröffnet sich nach Süden hin ein majestätischer Panoramablick über die gesamte Costa del Sol, das azurfarbene Mittelmeer, den Fels von Gibraltar und an klaren Tagen auch auf das Atlasgebirge im Norden Afrikas. Ein Teil des Ruhmes dieser Landschaft wurde von den britischen Reiseschriftstellern Chapman und Buck begründet, die in ihrem Buch von den atemberaubenden Ausblicken schwärmten und über seltene Vogelarten berichteten, die sie hier beobachten konnten. Zu ihnen zählen imposante Raubvögel wie der Königsadler, seltene Geier- und Drosselarten sowie Fasane. Auch die botanische Vielfalt dieser Landschaft sucht ihresgleichen.
Die reiche Naturlandschaft der Provinz Málaga bietet einmalige Schönheiten aber auch in Gegenden, die nicht offiziell unter Naturschutz stehen.

La Sauceda. In der Sierra de Líbar, an der Grenze zur Provinz Cádiz, liegt eine herrliche und unberührte mediterrane Waldlandschaft. Ihre unvergleichliche Schönheit begeistert die Menschen seit Jahrhunderten. Der Name La Sauceda stammt von dem spanischen Wort 'Los Sauces' (Weidenbäume). In den dichten Korkeichenwäldern kann man einige jahrhundertealte Exemplare dieser mächtigen Bäume bewundern. Die Geschichte dieser Region wird von maurische Rebellionen, Banditen und Schmuggler geprägt.

Sierras Tejeda und Almijara. Diese beiden mächtigen Bergketten trennen im äußersten Nordosten die Provinzen Málaga und Granada. Auf den ersten Blick ähnelt diese karge Felslandschaft eher dem nordafrikanischen Atlasgebirge als einer Bergkette, wie man sie in Südspanien erwarten würde. Mächtiges Marmorgestein wechselt sich ab mit Pinienwäldern, die in zunehmender Höhe Krüppelkiefern und bizarrem Felsgestein weichen. Die botanische Vielfalt wird durch eine interessante Fauna ergänzt, zu der die seltene Bergziege genauso gehört wie der Fuchs oder seltene Raubvogelarten. Von der Toreinfahrt der Villa Axarquia hat man einen schönen Ausblick auf die Sierras

Valle del Genal. Zu den eindrucksvollsten Naturlandschaften in den Bergen um Ronda zählt das Tal des Flusses Genal. Es schlängelt sich durch ein Labyrinth von Hügeln und Bergen, in denen jahrhundertelang Berber lebten. Auch heute noch tragen die Dörfer deutliche Spuren ihrer maurischen Vergangenheit. In den Wäldern dominieren Stein- und Korkeichen. Das wertvollste Produkt dieser fruchtbaren Tallandschaft ist jedoch die Kastanie, die hier auch wirtschaftlich verwertet wird. Abgesehen vom fruchtbaren Tal des Genal begeistern auch die kleineren Seitentäler, in denen viele seltene Wasservogelarten ungestört nisten.