Aktuell sind 584 Gäste und ein Mitglied online

  • Holger

Nachtleben in Malaga, Marbella, Benalmandena, Torrox und Nerja
Ein Streifzug durch die Kneipen und Vergnügungsviertel der Provinz Málaga CSN / Marbella&Málaga

Sommer an der Costa del Sol - da lassen Einheimische und Besucher die Nacht zum Tag werden. Ob im feinen Puerto Banús, im quirligen Hafenviertel von Benalmádena, in der Altstadt der Provinzhauptstadt oder in den östlichen Gemeinden Torre del Mar und Nerja: Bei der Riesenauswahl an Sommer-Terrassen, Disco-Bars, Kneipen und Diskotheken ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die CSN-Mitarbeiter Dominik Bloedner, Christian Seelos und Isabelle Wiedemeier haben sich die Nacht um die Ohren geschlagen und die unterschiedlichen Ausgehviertel der Provinz unter die Lupe genommen.

Marbella:Gedränge in Puerto Banús
Freitagnacht auf dem Weg ins Vergnügen. In Marbellas Nobelhafen Puerto Banús beginnt genauso wie in den anderen Küstenorten die richtige Nacht erst weit nach Mitternacht. Das Auto wird in einem der zahlreichen Parkhäuser abgestellt. Gratisparkplätze gibt es eigentlich nur an der Avenida de las Naciones Unidas bei der Einfahrt. Und die Polizei schleppt oft und gerne ab. Vor allem Autos mit ausländischen Kennzeichen.
Los geht's in den Gassen zwischen der Avenida de Ribera und dem Hafen. Ein Irish Pub am anderen, dazwischen auf amerikanisch gemachte Sportbars, Döner-Läden und die eine oder andere spanische Kneipe. Die vorherrschende Haarfarbe ist blond, die Amtssprachen Englisch, Dänisch und Deutsch. Manch eine der oft leicht bekleideten Kellnerinnen blicken einen mit großen Kulleraugen an, wenn man sein Fünf-Euro-Bier auf Spanisch bestellt: „What?!" Ab etwa ein Uhr in der Nacht kommt man nur noch im Schneckentempo voran. Ganz Manchester hat Ausgang und verbrüdert sich mit anderen trinkfesten Urlaubern aus Liverpool, Dublin, Solingen oder Kopenhagen.
Weiter geht es an den Hafen. Denn dafür ist Puerto Banús ja berühmt. Sehen und gesehen werden. Mehr noch als an anderen Sporthäfen der Küste. Die Reichen und Schönen genießen es, sich von den weniger reichen und schönen Passanten beim Abendessen auf der Luxusyacht anstarren zu lassen. Der eine oder andere Ferrari oder Rolls-Royce schiebt sich gemächlich durch die Menschenmassen. Man muss schließlich gerade jetzt etwas Wichtiges mit dem Auto erledigen. Die Rolex-Uhr baumelt wie selbstverständlich lässig aus dem Wagenfenster. Mercedes oder BMW fahren hier allenfalls die Putzfrauen, möchte man meinen. Oder die durchgestylten Sprösslinge der Ferrari-Fahrer.

Sinatra ist der Treffpunkt
Die Copa nimmt man in der Sinatra-Bar direkt am Hafen. Hier steppt der Bär. Wenn er denn Platz zum Steppen finden würde. Die lange Schlange vor dem Klo ist der ideale Treffpunkt, um blonde Teenager aus Hamburg nach ihrem Alter zu fragen. Oder ob sie schon einen festen Freund haben. Aber eigentlich ist das egal in einer Nacht in Puerto Banús. Oder man macht juwelenbehangenen Mittvierzigerinnen whiskeyschwangere Komplimente. Auch frau kann auf ihre Kosten kommen. Vorausgesetzt, sie steht auf in die Jahre gekommene Gigolos oder auf den sonnenverbrannten Jetset-Nachwuchs. Ab vier Uhr geht es dann weiter. Frühestens. Von den Copa-Bars wie dem Sinatra in die richtigen Discotheken. Das Dreamer's bei der Shell-Tankstelle ist nur einen Steinwurf entfernt, das Comedia gleich um die Ecke. Und wer sich es noch zutraut und das nötige Kleingeld dabei hat, fährt mit dem eigenen Auto - Taxis fahren selten bis nie - in die Promi-Disco von Olivia Valere an der Straße nach Istán. Fünf Jahre gibt es den Laden schon, gerade wurde aus diesem Anlass ein rauschendes Fest gefeiert. Und wenn man Glück hat, taucht irgendwann einmal Gunilla von Bismarck auf. Oder man fährt in die diesen Sommer neu eröffnete Discothek Home an der N-340 oder noch weiter in die Disco vom Fünf-Sterne-Hotel Don Carlos.


StartPrev1234NextEnde